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OpenSecurity 1.0 released

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Mit Version 1.0 als Beta-Software von OpenSecurity konnten die im Projekt erhobenen Anforderungen zu einem überwiegenden Teil umgesetzt werden. Die noch offenen Anforderungen liegen als Konzept vor und können über spezielle Erweiterungspunkte individuell umgesetzt werden. Dies ermöglicht eine optimale Anpassung an den Bedarf und die IT-Infrastruktur individueller Kunden. Link zum Download

OpenSecurity Logo

Die Funktionen Secure USB und Secure Web Browsing wurden in die bestehenden Windows-Oberfläche und Arbeitsabläufe für den User integriert. So finden Datenimport und -export über den Windows-Explorer statt. Der Secure Browser erscheint als Windows-Fenster und hält auch Lesezeichen des Benutzers bereit. Bei beiden Mechanismen kommt der Benutzer nicht mit der SecureVirtualMachine in Berührung. Bei Bedarf wird der Benutzer von OpenSecurity mit Hilfe von Tray-Meldungen und Dialogen durch die notwendigen Schritte geführt.

OpenSecurity wurde beim Bedarfsträger IKT Linz unter normalen Bürobedingungen getestet. Zusätzliche Anforderungen der bestehenden IT-Infrastruktur konnten modular und flexibel umgesetzt werden.

Secure USB

Die derzeit vorliegende OpenSecurity Version ermöglicht im Bereich Secure USB das Importieren von Daten von unverschlüsselten und verschlüsselten USB-Sticks. Die importierten Daten werden vor dem Zugriff durch OpenSecurity automatisch (und zentral, wenn so konfiguriert) auf Viren oder Malware gescannt. Bei einem Fund wird der Zugriff verweigert. Eventuell vorhandene Viren/Rootkits, die sich beim Zugriff selbst aktivieren, können – sofern sie überhaupt auf einem Linux-System lauffähig sind – nur die benutzte SecureVirtualMachine und nicht den Arbeitsrechner des Benutzers befallen.

Beim ebenfalls möglichen Datenexport auf einen USB-Stick wird der Benutzer aufgefordert, diesen zuerst als verschlüsselten Stick zu initialisieren. Ein Export auf unverschlüsselte USB-Sticks und ein nachfolgender Datenverlust sind daher durch den Einsatz von OpenSecurity nicht mehr möglich.

Zusätzlich können alle exportierten Daten auf einem zentralen Logging- bzw. Monitoring Server aufgezeichnet werden. Dadurch kann der Weg nachvollzogen werden, den verloren gegangene Daten genommen haben.

Secure Web Browsing

Beim Secure Web Browsing kann der Benutzer über ein Desktop- bzw. ein Tray-Icon einen „sicheren“ Browser starten. In OpenSecurity Version 1.0 kommt hierbei der freie Browser Chromium zum Einsatz. Er wird innerhalb einer SecurityVirtualMachine ausgeführt, integriert sich allerdings graphisch in die Windows-Oberfläche und erscheint als normales Browser-Fenster in der gewohnten Desktop-Umgebung.

Auch hier führt ein Befall durch Viren bzw. Malware wieder nur zum Befall der SecurityVirtualMachine und nicht zur Kontaminierung des Arbeitsrechners des Benutzers. Auch ein Datenaustausch kann während einer Browsersitzung nur über ähnliche Mechanismen und Sicherheitsmaßnahmen wie beim USB Import/Export erfolgen.

OS Secure Browsing

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